Diesel oder Benziner: wo die Wahl den Preis wirklich verändert
Die Antwort gilt nicht für alle Autos, sondern für jedes Modell einzeln. Bei den 3 Modellen mit genug aktiven Angeboten, um beide Kurven getrennt anzupassen, hält der Diesel den Preis in 0 besser, der Benziner in 1, und in 2 ist der Abstand von der Messgenauigkeit nicht zu trennen.
Stichprobe: 643 aktive Angebote · Stand: 2026-09-16 · Messgröße: Verlangter Preis nach Alter, Diesel und Benziner getrennt, mit kontrolliertem Kilometerstand · Quelle: AutoScout24
Modell für Modell
Sortiert nach dem Abstand zwischen den beiden Kurven. Die mittlere Spalte ist das, was die Modellseite ausführt: wie viele Prozentpunkte pro Jahr die beiden Seiten trennen und mit welcher Genauigkeit das gemessen wurde.
| Modell | Diesel / Jahr | Benziner / Jahr | Abstand | Hält besser | Angebote D/B |
|---|---|---|---|---|---|
| Volkswagen Golf | 8,4 % | 6,6 % | 1,7 %-Pkt. ±2,0 %-Pkt. | Unentschieden | 70 / 145 |
| Volkswagen Passat | 4,8 % | 3,1 % | 1,7 %-Pkt. ±1,3 %-Pkt. | Benziner | 246 / 93 |
| Volkswagen Sharan | 9,9 % | 10,0 % | 0,1 %-Pkt. ±3,0 %-Pkt. | Unentschieden | 35 / 54 |
Warum „unentschieden“ auch eine Antwort ist
Ein halber Prozentpunkt Abstand zwischen zwei Kurven, die über ein paar Dutzend Angebote angepasst wurden, ist kein Ergebnis, sondern Rauschen mit drei Nachkommastellen. Deshalb trägt jede Zeile ihre Genauigkeit mit, und ein Modell kommt erst in diese Tabelle, wenn diese Genauigkeit eng genug ist, damit „unentschieden“ kein spürbarer Vorteil heißt und nicht wir konnten keinen sehen. Modelle, bei denen die Stichprobe für diese Unterscheidung nicht reicht, haben hier schlicht keine Seite.
Der Kilometerstand steckt überall in der Anpassung. Ohne ihn würde die Tabelle vor allem messen, dass die angebotenen Diesel deutlich mehr gelaufen sind, und das dann Kraftstoff nennen.
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